Zahlen sprechen, können "rot

werden" und sogar "brennen".

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

heute möchte ich mich mit Ihnen einmal wieder über Erfolg unterhalten.
Über den Erfolg, der sich in Zahlen ausdrückt. Der Auslöser hierzu war
ein Gespräch mit einer Unternehmerin, die sich seit 30 Jahren mit Zahlen beschäftigt, weil sie Zahlen liebt. Die sagt: „Zahlen sprechen. Ich übersetze. Mit Liebe.“

Mal abgesehen davon, dass Sie sofort den ganz spontanen Respekt hierfür erntete, brachte mich genau diese Aussage zu der für Unternehmer relevante Frage: „Was sprechen Zahlen denn so?“ So machte ich mich also auf den Weg und stellte erst einmal Wissenswertes zusammen. Und komme dann wieder auf das „Rot-werden“ und das „Brennen“ zurück.

Zu Zahlen:
Ein Zahlzeichen beziehungsweise eine Ziffer (aus dem Sanskrit sunya für
Leere, über das Arabische aṣ-ṣifr „Null, Nichts“) ist ein Schriftzeichen für die Darstellung von Zahlen.Der indische Astronom und Mathematiker Brahmagupta behandelte 628 n. Chr. in „Der Anfang des Universums“ auch die Null als vollwertige Zahl.

Zum Umgang mit Zahlen:
Die Mathematik (altgriechisch mathēmatikē), "die Kunst des Lernens, zum Lernen gehörig" oder manthánō "ich lerne") ist die Wissenschaft, welche aus der Untersuchung von Figuren und dem Rechnen mit Zahlen entstand

Von den Computisten zum Computer:
Die Computisten (von computare = berechnen), waren Mönche, die mit der Berechnung der Heilsgeschichte beschäftigt waren. Sie schufen schematische Zeittafeln, beschrieben Jahrespakete mit tieferem symbolträchtigen Sinn (z.B. die Termine des Osterfestes) und spekulierten über die Daten des Weltanfangs und Weltendes.

Der englische Begriff computer, abgeleitet vom Verb to compute, bezeichnete ursprünglich Menschen, die zumeist langwierige Berechnungen vornahmen, zum Beispiel für Astronomen im Mittelalter. Cäsar nannte übrigens den offiziellen Rechner des Römischen Reiches „Computer Romanus“. Einzusetzen beim Straßenbau, bei der Planung eines Aquädukts oder zum Zählen der Gladiatoren.

Zur Darstellung von Unternehmenszahlen:
Die Bilanz (ital. bilancia, Waage, im Sinne von Balkenwaage, lat. bilanx, etwa Doppelwaage) ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals. Der Franziskanermönch und Mathematiker Luca Pacioli beschrieb 1494 in seinem Buch Summa de Arithmetica, Geometria, Proportioni et Proportionalità die erste geschlossene Darstellung der „Venezianischen Methode“ (doppelte Buchführung), wie sie vermutlich in den Fernhandel treibenden italienischen Stadtstaaten ausgeübt wurde.

So weit, so klug. Das Ganze kommt daher wie eine „dröge“, geschichtliche Abhandlung, stimmt’s? Doch wenn wir zusammen mal tiefer schauen, was finden wir da?

Wir finden, dass seit jeher kluge Köpfe damit beschäftigt waren,
- das Universum zu verstehen, Anfang und Ende zu finden
- über den Weg symbolischer Darstellungen etwas zu lernen
- einen tieferen Sinn zu entdecken
- die (eigene) Welt, das (eigene) Dasein planen zu können

Nun gut. Wenn wir also auf Zahlen schauen und damit rückwärts und vorwärts unsere Welt verstehen, entdecken und auch planen können, heißt das für mich unternehmerisch gedacht: „Ich kann genauso auf die Zahlen schauen, die ich in meinem Unternehmen selbst kreier(t)e. Und zwar ebenfalls rückwärts und vorwärts.“

Rückwärts auf die Zahlen geguckt kann ich fragen:
„Was habe ich unternommen, um den Anfang meines Universums
„Unternehmen“ genau so zu kreieren? Was habe ich unternommen,
um den aktuellen Status quo zu kreieren?

Vorwärts auf die Zahlen geguckt kann ich fragen:
Was kann ich daraus lernen? Kenne ich den tieferen Sinn meines Unternehmens-Universums? Will ich schon heute das Ende finden?
Oder wie will ich vorwärts gehen?“

Beide Blickrichtungen zeigen mir den „Erfolg“ meines Unternehmens in Zahlen. Nämlich das, was schon „erfolgt“ ist und das, was noch „erfolgen“ kann. Wir alle wissen, dass die sog. natürlichen Zahlen manchmal unzureichend sind. Beim Subtrahieren von natürlichen Zahlen stoßen wir an eine Grenze. Wir unterschreiten in manchen Fällen die Grenze NULL und haben für diese symbolische Darstellung die "rote" Zahl oder die negative Zahl erfunden. Unternehmerisch gesehen sprechen hier die Zahlen eine „andere Sprache“.

Was sagen sie uns, wenn sie von Anfang an rot waren oder wenn sie durch unsere Kreation rot geworden sind? Wie rot dürfen sie sein und werden, bevor sie zu glühen beginnen oder gar brennen?

Erinnern Sie sich noch, was Goethe in seinem Faust dichtete?
„Du musst versteh’n, aus Eins mach Zehn und Zwei lass gehen.
Und Drei mach gleich, so bist du reich. Verlier die Vier, aus Fünf und Sechs,
so sagt die Hex, mach Sieben und Acht, so ist’s vollbracht.
Und Neun ist Eins, und Zehn ist keins. Das ist das Hexen-Einmal-Eins.“
Hier zu hören von Emmy Graetz Hörspielproduktion.

Da beschäftigen wir uns doch lieber mit einem „Aufstiegs-Einmal-Eins“, oder? Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie die Sprache Ihrer eigenen Zahlen erkennen und beobachten [lernen] und einen unternehmerischen Erfolg kreieren, der Ihnen gemäß ist.

Herzliche Grüße und eine erfolgreiche Woche
Ihre Gabriela Linne


17. November 2010


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