Ihre intrinsische Motivation

und Sie.

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

haben Sie sich schon mit Ihrer intrinsischen Motivation bekannt
gemacht? Als mir dieser Begriff vor einigen Jahren das erste Mal
begegnete, erging es mir, wie vielleicht einigen von Ihnen gerade
auch: „Was ist das nun wieder? Brauch’ ich das?“

Schlagen wir doch mal bei Wikipedia nach: „Der Begriff intrinsische
Motivation bezeichnet das Bestreben, etwas um seiner selbst willen
zu tun - weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt. Bei der extrinsischen Motivation steht
dagegen der Wunsch im Vordergrund, bestimmte Leistungen zu
erbringen, weil man sich davon einen Vorteil (Belohnung) verspricht
oder Nachteile (Bestrafung) vermeiden möchte.

Die intrinsische Motivation steigt mit der Übereinstimmung zwischen
Wünschen der Person und ihrer Aufgabe. So kann zum Beispiel ein
Lernstoff den Lernenden so sehr interessieren, dass er sich freiwillig
mit ihm befasst. Es lässt sich spekulieren, dass neugierige Menschen
gerne Sachbücher lesen, während Menschen mit einem starken
Bedürfnis nach Ordnung und Bewahrung gerne Briefmarken sammeln.

Freizeitaktivitäten sind häufig eher intrinsisch motiviert, während arbeitsbezogene Tätigkeiten häufig eher extrinsisch motiviert sind.
Intrinsische Motivation ist leistungsfördernder, prägender und
angenehmer als eine extrinsische.“

Ach so, dachte ich. Ja klar. Weiß ich doch auch schon längst … Oder?
Wie so oft, wenn ich dachte, ich wisse schon genau Bescheid, ging’s
meist erst richtig los. Mit den ehrlichen Fragen an mich selbst, an mein
tiefstes Inneres. Und vor allen Dingen mit den ehrlichen Fragen hierzu
auf mein Unternehmen, meine unternehmerischen Aufgaben, Aktivitäten, Leistungen, Agnebote … Fragen wie:

Wobei g e n a u bin ich intrinsisch motiviert?
Wobei g e n a u gehe ich voran, ohne mehr und mehr Reize?
Wobei g e n a u kann ich immer wieder mit Kreuzungen, Sackgassen, Umleitungen umgehen?
Wobei g e n a u fühle ich mich am richtigen Platz?
Wobei g e n a u geht mir das Herz auf?
Wobei g e n a u vergesse ich Zeit und Raum?
Wobei g e n a u begegne ich mir selbst, bin ich ganz ich selbst?

Und ist meine intrinsische Motivation gar eins mit meiner Vision?
Ist sie mein „Stern in der Nacht“? Ist sie mein Sinn für mein Leben
und wertvoll für das Leben anderer?

Es hat eine Weile gedauert, bis ich all das herausfand. Fragen Sie
mich jetzt, ob es sich „gelohnt“ hat? Ja. So sehr, dass ich Sie gerne
ebenfalls dazu ermutigen möchte mit der Frage:
Was treibt Sie an?

Bruno Frey, FAZ, beschäftigte sich Anfang dieses Jahres mit diesem Thema so.

Es gibt sogar ein Intrinsic-Video.

Und wenn Sie mit Ihrer intrinsischen Motivation mal in einer Sackgasse
gelandet sind: Machen Sie weiter. Denken Sie immer daran:
„Sweet dreams are made of this.“

Do you have a dream?

Meine intrinsische Motivation KAIROS und ich grüßen Sie herzlich und wünschen Ihnen viel Freude beim TUN

Ihre Gabriela Linne

P.S. Das in dem You-Tube-Vidio zitierte Buch hat übrigens den deutschen Titel: „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Dan Ariely. Ich stelle es gleich noch in unser Forum „KAIROS regt zum Lesen an“ für Sie ein.

11. August 2010


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[Über die Autorin]