Tun wir, was wir wollen, ...

... oder wollen wir, was wir tun?

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

mit dieser Frage haben sich schon zahlreiche Philosophen und
Neurobiologen beschäftigt, und heute soll sie eine Anregung zum
Nachdenken über Ihr unternehmerisches Wollen und Handeln sein.

In einem Interview hat Professor Wolfgang Prinz, der immer wieder
mit dem obigen Satz zitiert wird, vor geraumer Zeit gesagt:

Frage DW World: "Wir können also weiterhin davon ausgehen, dass
wir nicht nur aufs Reagieren reduziert sind, sondern dass es Beweggründe, Vernunft, Verstand, planvolles Handeln gibt?"

Zitat Prof. Prinz: "Die gibt es, aber trotzdem ist nicht ganz klar, welche
Rolle sie spielen. Das, was wir wahrnehmen - nämlich unsere Absichten -,
muss nicht automatisch das sein, was tatsächlich unser Handeln bestimmt.
Es kann sein, dass wir uns täuschen, dass das, was wir wahrnehmen,
nicht genau die Funktionen hat, die wir ihm zuschreiben. Denn unsere Wahrnehmung ist lediglich ein selektives Abbild der Wirklichkeit.

Auch das, was wir über unser Innenleben wissen, ist hochgradig selektiv.
Es unterliegt Täuschungen und kann genauso falsch sein, wie das,
was wir über die Welt wissen. Und es sagt nichts darüber aus, ob die
zugrunde liegenden Prozesse und Mechanismen tatsächlich so funktionieren, wie unsere Intuition das sagt."

Das vollständige Interview finden Sie hier.

Also wie sieht es aus: Tun Sie, was Sie wollen, oder wollen Sie, was Sie tun?

Herzliche Grüße und eine gute Wahrnehmung beim Nachdenken.
Gabriela Linne


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